
Melvins Lieder sind gut für Herz, Zwerchfell, Seele und sonstige Organe (ausgenommen bisweilen: die Leber). Berufserfahrene Ohrwürmer fressen festgesetzte Alltagsrückstände aus den Schläfenlappen, hochdosierte Wortspiele reaktivieren den Cortex Nonsensus, eine wachsende Schar an verhaltensauffälligen Mit-Insassen (Fans) gibt Neuzugängen das Gefühl, in dieser Welt nicht
allein zu sein. Ein gesungener Kurz-Urlaub mit bester CO2-Bilanz – sollte sich jemand im Anschluss an die Darbietung zu erholt fühlen für den Folgetag, schreibe ich gerne eine Entschuldigung und wir trinken noch ein Bier.
„Also, ich hab so gelacht, weiß nicht mehr wie lange ich nicht mehr so gelacht habe ... können Sie sich nicht von der Krankenkasse verschreiben lassen?”
– eine ganz niedliche Omi nach dem Konzer
Foto: Pauline Strassberger